Bildgrößen für soziale Netzwerke: die Maße, die 2026 wirklich zählen

Ein Hinweis vor der Tabelle: Diese Maße ändern die Plattformen selbst von Zeit zu Zeit, also solltest du sie als solide Orientierung behandeln, nicht als in Stein gemeißeltes Gesetz — wenn in ein paar Monaten etwas nicht mehr exakt stimmt, prüfe die offizielle Hilfe der jeweiligen Plattform. Was dagegen stabil bleibt, ist das zugrunde liegende Prinzip: das Seitenverhältnis (das Verhältnis von Breite zu Höhe) ist wichtiger als die exakte Auflösung, denn wenn du ein Bild mit einem anderen Seitenverhältnis hochlädst als dem erwarteten, schneidet die Plattform es selbst zu — und diesen Zuschnitt entscheidet ein Algorithmus, nicht du.
- Quadratischer Beitrag: 1080 × 1080 px (Seitenverhältnis 1:1)
- Vertikaler Beitrag: 1080 × 1350 px (Seitenverhältnis 4:5) — nimmt im Feed am meisten Platz ein
- Stories und Reels: 1080 × 1920 px (Seitenverhältnis 9:16)
Empfohlenes Ausgabeformat: JPG oder WebP. Instagram komprimiert ohnehin alles, was du hochlädst, deshalb bringt es nichts, ein schweres PNG hochzuladen in der Hoffnung, mehr Qualität zu behalten — es dauert nur länger beim Hochladen, für dasselbe Endergebnis.
WhatsApp ist der mit Abstand aggressivste Fall: Es komprimiert praktisch jedes Bild, das du als „Foto" (nicht als „Dokument") verschickst, auf eine recht reduzierte Größe und Qualität, ohne dir irgendeine Einstellmöglichkeit zu geben. Wenn ein Bild mit der originalen Qualität unangetastet ankommen soll, ist der einzig verlässliche Weg, es als Datei bzw. Dokument statt als Foto zu senden — so fasst WhatsApp es nicht an. Für die normale Nutzung als „Foto im Chat" kannst du von deiner Seite aus am besten von einem bereits gut komprimierten Bild ausgehen (nicht riesig), denn je weiter dein Original vom Endergebnis entfernt ist, das WhatsApp erzeugen wird, desto aggressiver fällt die Qualitätsreduzierung aus.
- Beitragsbild: ca. 1200 × 627 px (Seitenverhältnis nahe 1,91:1)
- Profil-Titelbild: 1584 × 396 px
LinkedIn zeigt Beitragsbilder in der Feed-Vorschau tendenziell beschnitten an — lass an den Rändern deines Designs visuellen Spielraum, damit wichtige Elemente beim Zuschnitt nicht verloren gehen.
X (Twitter)
- Bild im Beitrag (einzeln): 1600 × 900 px (16:9) wird meist ohne aggressiven Zuschnitt angezeigt
- Profil-Titelbild: 1500 × 500 px
Geteilte Meta-Information: das Link-Vorschaubild (OG-Bild)
Das ist das Bild, das so gut wie niemand richtig vorbereitet, und genau das, was erscheint, wenn du einen Link zu deiner Website in einem sozialen Netzwerk oder bei WhatsApp teilst. Der De-facto-Standard, den praktisch alle Plattformen verwenden, sind 1200 × 630 px. Wenn deine Website kein mit diesen Maßen konfiguriertes Open-Graph-Bild hat, nimmt die Plattform irgendein Bild, das sie auf der Seite findet, und schneidet es zu, so gut es eben geht — das sieht fast nie gut aus.
Die Regel, die sich nie ändert
Exportiere immer in der tatsächlichen Größe, die die Plattform anzeigen wird — weder größer noch kleiner. Ein 4000 px breites Bild für eine 1080-px-Lücke hochzuladen bringt dir keine höhere Qualität — die Plattform verkleinert es ohnehin, und du erhältst nur eine schwerere Datei, die länger zum Hochladen braucht. Und ein Hochladen unterhalb der erwarteten Größe fällt tatsächlich auf, denn dann muss die Plattform dein Bild vergrößern, und genau das erzeugt jenes unscharfe Erscheinungsbild, das man in sozialen Netzwerken so häufig sieht.
Für die Dateigröße kannst du dein Bild hier komprimieren, direkt im Browser, ohne irgendetwas auf einen Server hochzuladen. Und wenn du den exakten Zuschnitt jedes Netzwerks nach Namen brauchst — Story, Titelbild, Banner — dann macht genau das SmallAdapt.



